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Die Ketogene Diät

Die Ketogene Diät / Was ist die Ketogene Diät?

Das Besondere an der ketogenen Diät ist die Limitierung der Kohlehydrate in der Ernährung auf ein absolutes Minimum. Hauptbestandteile der erlaubten Nahrung sind überwiegend Proteine und Fette. Der Körper hat dadurch keine Chance seine Energie aus Kohlenhydraten zu beziehen, sondern muss wohl oder übel das Depotfett anzapfen.

Wie wirkt die ketogene Diät?

Ernährt sich ein Mensch kohlenhydratarm, verstoffwechselt der Körper Proteine und Fette zu Glukose. So wird der Blutzuckerspiegel auf einem normalen Level gehalten und dabei nicht so großen Schwankungen unterworfen wie bei einer kohlenhydratreichen Ernährung. Das Gehirn wird ausreichend mit Energie versorgt. Tritt der Hungerzustand ein, sucht sich der Körper Kohlenhydratersatz in Form von Ketonkörpern, die in der Leber aus Fettsäuren gebildet werden. Wird der Energiebedarf des Körpers auf diese Weise effizient gedeckt, haben wir den angestrebten Stoffwechselzustand der Ketose erreicht – der für den Erfolg der ketogenen Diät zuständig ist.

Der Energiebedarf für die ketogene Diät wird nach vorgegebenen Formeln berechnet. Je nach Energieumsatz und Alter wird mit 30 bis 80 kcal je Kilogramm Körpergewicht gerechnet. Dann wird das Verhältnis von Fett zu Proteinen festgelegt. Bei der ketogenen Diät ist das Verhältnis im Regelfall 4:1. Kohlenhydrate werden nicht berücksichtigt, weil diese ja in so geringen Mengen wie möglich aufgenommen werden sollen. Schließlich soll der Zustand der Ketose ja dauerhaft anhalten. Hier wird immer von normalen Essensfetten ausgegangen, die auf langkettigen Triglyceriden fußen.

Eine spezielle Form der ketogenen Diät basiert auf mittelkettige Triglyceride (engl.: MCTs). In den sechziger Jahren wurde festgestellt, dass diese MSTs die Bildung von Ketonkörpern noch mehr fördern und somit mehr Energie erzeugen. Auch das Absorbieren über die Leber erfolgt schneller und effizienter. Diese Form bietet sich für Personen an, denen es schwerer fällt, auf Kohlenhydrate zu verzichten.

Diäten haben meistens Nebenwirkungen. So auch die ketogene Diät. In erster Linie ist die Verdauung ziemlich verwirrt und es kann zu Blähungen und Stuhlgangsproblemen kommen. Dabei sind Durchfälle ebenso möglich wie Verstopfungen. In den ersten zwei Wochen kann es zu vermehrter Müdigkeit kommen. Nicht umsonst macht Traubenzucker schnell wach. Hat man die müde Phase überstanden, folgt eine Phase der besseren Wachheit. Zu schwerwiegenderen Nebenwirkungen sollte es bei einem gesunden Menschen nicht kommen. Liegen Vorerkrankungen vor empfiehlt es sich, diese Diät sowieso nur unter ärztlicher Aufsicht zu machen. Gravierendere Folgen wie psychische Probleme, Infekte, Veränderung von Blutbild, Stoffwechselstörungen und Herzproblemen werden so sehr früh erkannt und es kann schnell und angemessen reagiert werden.

Mehr über die Ketogene Diät erfahren Sie hier: (…auf Bucher-Cover klicken)
 


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