In vielen Diät-Foren, lese ich immer die gleiche Frage: „Wie kann ich abnehmen ohne Diät?“
Auch kürzlich lass ich ein Artikel in Focus mit der Überschrift: „Abnehmen ohne
Diät“ wo ausführlich erläutert wurde, warum eine Diät nichts bringt.
Das Wort „Diät“
Das Wörtchen Diät hat in unserer heutigen Gesellschaft generell keinen guten Standpunkt, was meiner Meinung nach völlig zu Unrecht geschieht.
Viele unterschiedliche Institutionen (zum Beispiel: Fitnessstudios usw.) werben
mit dem Slogan:
Abnehmen ohne Diät.
…ich frage mich manchmal, ob sich je einer mal die Mühe gemacht hat, den eigentlichen Ursprung von dem Wort „Diät“ einmal nachzuschlagen.
Ich möchte hier ein Zitat von Wikipedia nutzen, um das was ich meine, näher zu untermauern:
Wikipedia:
Die Bezeichnung Diät kommt von (griech.) dίaita und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“/„Lebensweise“ verwendet. Die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise.
Noch einmal, das Wort Diät kommt aus dem griechischen Sprachgebrauch und bezeichnet eine gesunde Lebensweise / Lebensführung. Dazu gehört eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und auch ein positives Denken.
Alle wichtigen Faktoren des Lebens sollten darauf ausgerichtet sein, dass es
der Gesundheit jedem Einzelnen zugute kommt. Gesundes Essen und
Trinken sowie ausreichend Bewegung, seelisches Wohlbefinden usw ist die Voraussetzung.
Fazit:
Verändere Deine persönliche Sichtweise / Perspektive und statt zu sagen: „Abnehmen ohne Diät“ …sage liebe: „Ja, abnehmen mit Diät“
Was ist los, wenn während einer Diät die Nadel in der Waage jeden Tag das gleiche Gewicht anzeigt. Wenn das Körpergewicht stagniert und man gefrustet sagt: „Abnehmen nichts geht mehr“
Der Häufigste Grund ist der…dass die meisten den Fokus auf die Ernährung setzen und den Sport / die Bewegung außer Acht lassen.
Was passiert?
Der Körper merkt, dass er weniger Energie (Nahrung) bekommt als sonst.
Der Stoffwechsel passt sich der Situation an und fährt runter.
Sprich: Er hat sich der momentanen Lage angepasst und läuft auf Sparflamme. Das führt dazu, dass weniger Energie verbrannt wird. Zwar verliert man anfangs wirklich ein paar Pfunde (Siehe auch Artikel: Häufiger Gewichtsverlust…), aber die Gewichtsabnahme gerät durch den niedrigen Stoffwechsel irgendwann ins Stocken.
Das Blöde ist…der Stoffwechsel ist noch lange nach der Diät im Keller – bis zu zwölf Monate. Wird nach einer Diät wieder normal gegessen, kommt es zum bekannten Jojo-Effekt: Man legt wieder zu und wiegt nach der Diät sogar mehr als vorher.
Also, was tun bevor wir sagen: "Abnehmen nichts geht mehr."
Auf den Punkt gebracht:
Neben der Geistigen Komponente (Die 7 Leitsäulen der Matrix Diät) ist Bewegung / Sport inklusive einer Ernährungsumstellung unumgänglich. Durch Bewegung / Sport sind wir in der Lage, den Stoffwechsel daran zu hindern, dass er runterfährt.
Das Ergebnis: Durch ein Energiedefizit verlieren wir an Gewicht, das sich dann wiederum auf der Körperwaage bemerkbar macht.
Das Wörtchen Diät hat in unserer heutigen Gesellschaft generell keinen guten
Standpunkt und nach meiner Meinung, völlig zu Unrecht.
Warum, dass möchte ich mit diesem kurzen Artikel erläutern
Was bedeutet eigentlich Diät?
Hierbei gibt es unterschiedliche Sichtweisen die ich hier mal kurz Auflisten
möchte.
Sichtweise I
Wenn der Volksmund „Diät“ sagt, meint er meist eine mehr oder weniger
kurzfristige Maßnahme, um lästige Pfunde (ohne viel zu tun) loszuwerden.
Natürlich soll so eine Diät schnell wirken und nicht allzu lange dauern.
Das Ergebnis nach einer Eier-Diät kennen wir alle.
Warum?
Weil man nach einer Diät mehr wiegt als zu Anfang. (Jojo- Effekt)
Sichtweise II
Wenn ein Arzt oder Therapeut „Diät“ sagt, meint er meist eine Ernährungs-
und Lebensweise, die auf die Behandlung einer bestimmten Krankheit
(Fettsucht, Diabetes usw.) abzielt.
Sehr trocken, sehr steif und sehr medizinisch und leider auch hier nicht immer
von Erfolg gekrönt.
Sichtweise III
Wenn die (Alten)Griechen „Diät“ sagten, meinten Sie einfach eine gesunde
Lebensweise.
Punkt.
Alle wichtigen Faktoren des Lebens sollten darauf ausgerichtet sein, dass es
der Gesundheit des Einzelnen zugute kommt. Dazu gehören neben Essen und
Trinken natürlich auch Bewegung, seelisches Wohlbefinden usw.
Sprich:
Gesundes Essen, Bewegung und das Ganze mit der richtigen geistigen,
spirituellen Einstellung sind die dreitragenden Säulen, um langfristig sein
Wunschgewicht zu halten.
Also, was spricht dagegen, die Sichtweisen der alten Griechen (auch wenn
diese zur Zeit ein wenig neben der Spur sind zu übernehmen und zu sagen:
Ja, ich mache eine Diät.
…,mit der Sichtweise sämtliche Elemente (Essen, Bewegung und geistige
Einstellung) ins eigene Leben zu integrieren.
Der größte Anteil unseres Verhaltens ist nichts weiter als die Imitation andere
Menschen. In der Regel läuft dieser Prozess unbewusst ab.
Warum?
Würden wir alle Erfahrungen selber machen, würde es uns ein ganzes Leben
kosten, gerade mal die einfachsten Dinge zu lernen. Kinder imitieren ihre Eltern,
um in ihrem kleinen Leben schnellst möglich zurecht zu kommen.
Kinder lernen durch nachahmen. Kinder lernen durch VorBILDER.
In Bezug auf unsere Eltern gibt es zwei Möglichkeiten.
1. Wir werden genauso so wie unsere Eltern
oder
2. Wir werden das krasse Gegenteil.
Ein einfacher Test kann das o.g. bestätigen, indem man seinen nächsten
Verwandten (Bruder, Schwester, Onkel usw.) beiseite nimmt und ihn bittet,
ehrlich zu sagen: „Welche Charaktereigenschaften, Wesenzüge usw. ich von
meinen Eltern übernommen habe“.
Man selbst ist in dieser Hinsicht oft blind, darum ist es hier hilfreich, Hilfe
von außen zu holen.
Wie bereits erwähnt, lernen wir als Kind, indem wir unsere Eltern beobachten.
Später, wenn wir älter werden, kommen andere, bewusste und unbewusste
Vorbilder in unser Leben.
Das können sein:
Die Erzieherin im Kindergarten
Die Lehrer
Freunde
Bekannte
Vorgesetzte
usw.
Wie wir positive Eigenschaften imitieren, so imitieren wir auch die negativen
Eigenschaften, Charakterzüge, Verhaltensweisen. Und gerade in dieser
Hinsicht sollten wir stets aufpassen, mit welchen Menschen wir uns um-
geben.
Ich habe vor einige Zeit einen sehr interessanten Satz gelesen…
…dieser lautet:
„Sie werden durchschnittlich so sein, wie die 5
Menschen, mit denen Sie die meiste Zeit verbringen“
Hier ein sehr interessanter Artikel:
Studie untersucht Ursachen von Übergewicht innerhalb der Familie
Übergewichtige Mädchen haben häufig auch übergewichtige Mütter. Und
bei übergewichtigen Jungen leiden auch meist die Väter an Fettleibigkeit.
Dagegen scheint laut einer neuen Studie das Gewicht des anders-
geschlechtlichen Elternteils keine Auswirkungen auf Jungen und Mädchen
zu haben.
Das liegt in den Genen – diese Aussage, die das eigene Übergewicht
rechtfertigen soll, wird durch eine neue Studie in Frage gestellt.
Denn englische Forscher sehen einen großen Zusammenhang zwischen
übergewichtigen Mädchen und deren übergewichtigen Müttern. Dasselbe
gilt für Jungen mit Übergewicht und deren übergewichtige Väter. Das Gewicht
scheint sich von Mutter auf Tochter, und von Vater auf Sohn zu übertragen.
Eine Studie der Medizinischen Fakultät im englischen Plymouth hat gezeigt,
dass bei einem Mädchen das Risiko für Übergewicht 10 Mal höher ist, wenn
es eine übergewichtige Mutter hat. Dasselbe gilt für adipöse Söhne von
übergewichtigen Vätern, hier war das Risiko sechs Mal höher. Dagegen scheint
das Gewicht des andersgeschlechtlichen Elternteils keine Auswirkungen auf
Mädchen und Jungen zu haben.
An der Studie hatten insgesamt 226 Familien teilgenommen. Über einen
Zeitpunkt von drei Jahren werteten die Wissenschaftler Gewicht und
Körpergröße bei Eltern und deren Kindern aus. 41 Prozent der 8jährigen
Töchter von übergewichtigen Müttern waren selber übergewichtig. Im Vergleich
dazu waren in der Gruppe der normalgewichtigen Mütter nur 4 Prozent der
Mädchen fettleibig.
In der Gruppe mit übergewichtigen Vätern waren 18 Prozent der Jungen über-
gewichtig. In der Gruppe mit normalgewichtigen Vätern hingegen waren nur 3
Prozent der Jungen adipös. Eine genetische Ursache für dieses Ergebnis
schließen die Autoren aus.
Vielmehr gehen die Wissenschaftler um Studienleiter Terry Wilken davon aus,
dass Mädchen und Jungen Ihre Mütter und Väter nachahmen, was Ernährungs-
und Bewegungsgewohnheiten angeht. Daher sollten laut Studie Eltern ihr
eigenes Gewicht im Interesse der Kinder im Auge behalten.
Quelle: International Journal for Obesity
Es geht mir nicht um irgendeine Schuldzuweisung. Wichtig ist, dass Du
verstehst, dass wir unser Essverhalten zum größten Teil übernommen haben.
Dieses Verhalten ist letztendlich nichts anderes als eine Gewohnheit, die tief
in uns drin steckt.
Wie jede Gewohnheit, die man übernommen hat, sind wir auch in der Lage,
diese abzulegen um eine neue Gewohnheit anzueignen.
Der erste wichtige Schritt dabei ist, dass Dir eine (schlechte) Gewohnheit
bewusst ist.
….oder wichtige geistige Werkzeuge für ein
erfolgreiches Abnehmen
Möchtest Du abnehmen?
Ernährung und Sport sind nicht die einzigen Faktoren um sein persönliches
Wohlfühlgewicht zu erreichen. Nein, um Gewicht abzunehmen gehört immer
auch die richtige geistige Einstellung dazu.
Denn jeder der es wirklich ernsthaft gewillt ist abzunehmen wird dies auch
schaffen, keine Frage nur muss zuvor im Kopf „klick“ gemacht haben, sonst
sind alle Bemühungenumsonst.
Ich möchte hier und bei den kommenden Artikeln auf die wichtigsten geistigen
Werkzeuge eingehen, die Dir beim Abnehmen eine große Hilfe sein werden.
Das Thema heute:
Das ZIEL
Dass Ziele setzen alleine noch nicht ausreichen, merken viele spätestens dann,
wenn zu Silvester viele tolle Vorsätze gefasst und spätestens 3 Wochen später
alle wieder fallen gelassen werden.
Ziele setzen ist OK, damit diese aber nicht nur ein Wunsch bleiben empfehle ich
hier folgende Fünf Schritte :
1. Das Ziel muss realisierbar sein
Es reicht nicht aus, dass Du Dir ein Ziel gesetzt hast, es muss auch erreichbar
sein. Dennoch sollte Dein Ziel hoch gesteckt sein. Hoch, aber realisierbar!
Du wirst sehen, wie viel Power und Ideen ein hohes Ziel mit sich bringt,
und wenn Du Dein Ziel am Schluss nicht ganz geschafft hast, ist das immerhin
besser als gar kein Ziel gehabt zu haben.
2. Das Ziel sollte messbar sein
Es reicht nicht aus, zum Ziel zu haben, “abnehmen”.
Was bedeutet „abnehmen“? 1 kg, oder 500gr ?
Ein messbares Ziel wäre zum Beispiel 15 kg abnehmen. Mit diesem
messbaren Ziel vor Augen bekommt Dein persönlicher Vorsatz eine ganz
andere Qualität.
3. Das Ziel sollte man schriftlich festhalten
Der Unterschied zwischen, Wünschen und Zielen ist die Schriftlichkeit.
Träume und Wünsche sind bekanntlich frei. Sobald aber ein bestimmtes Ziel
zu Papier gebracht wurde, hat es eine gewisse Verbindlichkeit. Und das ist auch
wichtig!
Es gilt der Spruch: „Wer schreibt, der bleibt“ Halte Dein Ziel schriftlich fest.
4. Ein Ziel braucht ein Zeitlimit
Es reicht nicht zu sagen: “Ich möchte 15 kg abnehmen.” Du solltest schon
wissen bis wann. Nur durch ein Zeitlimit bekommst Du den Ansporn den Du
benötigst. Im Klartext: Ich habe 15 kg abgenommen am 01.06.2010
5. Definiere warum Du das Ziel erreichen möchtest
Gerade dieser Punkt wird oft bei der Zielfestlegung vergessen.
Wenn Du genau weißt, warum Du das ganze anstrebst, fäll Dir das erreichen
Deines Zieles einfacher.
Es ist wichtig einen Sinn darin zu sehen. Einen Sinn in Deinem Ziel gibt die Dir
Kraft und die Ausdauer die Du benötigst.
Auf den Punkt:
Eine Ziel-Planung erleichtert das Abnehmen
Schreibe Dir Dein Ziel auf
Notiere Wieviel „kg“ Du abnehmen möchtest u. wann Du Dein Ziel erreichen möchtest
Notiere für Dich persönlich, was das Ziel für Dich bedeutet