Abnehmen und unsere unbewußten Vorbilder

Posted by: Michael  :  Category: Geist & Seele

Wir imitieren….

Der größte Anteil unseres Verhaltens ist nichts weiter als die Imitation andere
Menschen. In der Regel läuft dieser Prozess unbewusst ab.

Warum?

Würden wir alle Erfahrungen selber machen, würde es uns ein ganzes Leben
kosten, gerade mal die einfachsten Dinge zu lernen. Kinder imitieren ihre Eltern,
um in ihrem kleinen Leben schnellst möglich zurecht zu kommen.

Kinder lernen durch nachahmen. Kinder lernen durch VorBILDER.

In Bezug auf unsere Eltern gibt es zwei Möglichkeiten.

1. Wir werden genauso so wie unsere Eltern

oder

2. Wir werden das krasse Gegenteil.

Ein einfacher Test kann das o.g. bestätigen, indem man seinen nächsten
Verwandten (Bruder, Schwester, Onkel usw.) beiseite nimmt und ihn bittet,
ehrlich zu sagen: „Welche Charaktereigenschaften, Wesenzüge usw. ich von
meinen Eltern übernommen habe“.

Man selbst ist in dieser Hinsicht oft blind, darum ist es hier hilfreich, Hilfe
von außen zu holen.

Wie bereits erwähnt, lernen wir als Kind, indem wir unsere Eltern beobachten.
Später, wenn wir älter werden, kommen andere, bewusste und unbewusste
Vorbilder in unser Leben.

Das können sein:

Die Erzieherin im Kindergarten
Die Lehrer
Freunde
Bekannte
Vorgesetzte
usw.

Wie wir positive Eigenschaften imitieren, so imitieren wir auch die negativen
Eigenschaften, Charakterzüge, Verhaltensweisen. Und gerade in dieser
Hinsicht sollten wir stets aufpassen, mit welchen Menschen wir uns um-
geben.

Ich habe vor einige Zeit einen sehr interessanten Satz gelesen…

…dieser lautet:

„Sie werden durchschnittlich so sein, wie die 5
Menschen, mit denen Sie die  meiste Zeit verbringen“

Hier ein sehr interessanter Artikel:

Studie untersucht Ursachen von Übergewicht innerhalb der Familie

Übergewichtige Mädchen haben häufig auch übergewichtige Mütter. Und
bei übergewichtigen Jungen leiden auch meist die Väter an Fettleibigkeit.

Dagegen scheint laut einer neuen Studie das Gewicht des anders-
geschlechtlichen Elternteils keine Auswirkungen auf Jungen und Mädchen
zu haben.

Das liegt in den Genen – diese Aussage, die das eigene Übergewicht
rechtfertigen soll, wird durch eine neue Studie in Frage gestellt.

Denn englische Forscher sehen einen großen Zusammenhang zwischen
übergewichtigen Mädchen und deren übergewichtigen Müttern. Dasselbe
gilt für Jungen mit Übergewicht und deren übergewichtige Väter. Das Gewicht
scheint sich von Mutter auf Tochter, und von Vater auf Sohn zu übertragen.

Eine Studie der Medizinischen Fakultät im englischen Plymouth hat gezeigt,
dass bei einem Mädchen das Risiko für Übergewicht 10 Mal höher ist, wenn
es eine übergewichtige Mutter hat. Dasselbe gilt für adipöse Söhne von
übergewichtigen Vätern, hier war das Risiko sechs Mal höher. Dagegen scheint
das Gewicht des andersgeschlechtlichen Elternteils keine Auswirkungen auf
Mädchen und Jungen zu haben.

An der Studie hatten insgesamt 226 Familien teilgenommen. Über einen
Zeitpunkt  von drei Jahren werteten die Wissenschaftler Gewicht und
Körpergröße bei Eltern und deren Kindern aus. 41 Prozent der 8jährigen
Töchter von übergewichtigen Müttern waren selber übergewichtig. Im Vergleich
dazu waren in der Gruppe der normalgewichtigen Mütter nur 4 Prozent der
Mädchen fettleibig.

In der Gruppe mit übergewichtigen Vätern waren 18 Prozent der Jungen über-
gewichtig. In der Gruppe mit normalgewichtigen Vätern hingegen waren nur 3
Prozent der Jungen adipös. Eine genetische Ursache für dieses Ergebnis
schließen die Autoren aus.

Vielmehr gehen die Wissenschaftler um Studienleiter Terry Wilken davon aus,
dass Mädchen und Jungen Ihre Mütter und Väter nachahmen, was Ernährungs-
und Bewegungsgewohnheiten angeht. Daher sollten laut Studie Eltern ihr
eigenes Gewicht im Interesse der Kinder im Auge behalten.

Quelle: International Journal for Obesity

Es geht mir nicht um irgendeine Schuldzuweisung. Wichtig ist, dass Du
verstehst,  dass wir unser Essverhalten zum größten Teil übernommen haben.

Dieses Verhalten ist letztendlich nichts anderes als eine Gewohnheit, die tief
in uns drin steckt.

Wie jede Gewohnheit, die man übernommen hat, sind wir auch in der Lage,
diese abzulegen um eine neue Gewohnheit anzueignen.

Der erste wichtige Schritt dabei ist, dass Dir eine (schlechte) Gewohnheit
bewusst ist.

Hier ein knallhartes Beweisvideo:


Dieser Artikel war ein Auszug aus dem Buch "Die Matrix-Diät"


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