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Abnehmen und Vorbilder ( …wir imitieren unsere Eltern!)

Abnehmen und Vorbilder

Wir imitieren….

Der größte Anteil unseres Verhaltens ist nichts weiter als die Imitation andere Menschen. In der Regel läuft dieser Prozess unbewusst ab.

Warum?

Würden wir alle Erfahrungen selber machen, würde es uns ein ganzes Leben kosten, gerade mal die einfachsten Dinge zu lernen. Kinder imitieren ihre Eltern, um in ihrem kleinen Leben schnellst möglich zurecht zu kommen. Sie lernen das nachahmen. Kinder lernen durch VorBILDER. In Bezug auf unsere Eltern gibt es zwei Möglichkeiten.

1. Wir werden genauso so wie unsere Eltern

oder

2. Wir werden das krasse Gegenteil.

Ein einfacher Test kann das o.g. bestätigen, indem man seinen nächsten Verwandten (Bruder, Schwester, Onkel usw.) beiseite nimmt und ihn bittet, ehrlich zu sagen: „Welche Charaktereigenschaften, Wesenzüge usw. ich vonmeinen Eltern übernommen habe“.

Man selbst ist in dieser Hinsicht oft blind, darum ist es hier hilfreich, Hilfevon außen zu holen.

Wie bereits erwähnt, lernen wir als Kind, indem wir unsere Eltern beobachten. Später, wenn wir älter werden, kommen andere, bewusste und unbewusste Vorbilder in unser Leben.

Welche Vorbilder gibt es?

Das können sein:

Die Erzieherin im Kindergarten, Lehrer, Freunde, Bekannte, Vorgesetzte, Trainer usw.

Wie wir positive Eigenschaften imitieren, so imitieren wir auch die negativenEigenschaften, Charakterzüge, Verhaltensweisen. Und gerade in dieser Hinsicht sollten wir stets aufpassen, mit welchen Menschen wir uns umgeben.

Ich habe vor einige Zeit einen sehr interessanten Satz gelesen, dieser lautet:

„Sie werden durchschnittlich so sein, wie die 5 Menschen, mit denen
Sie diemeiste Zeit verbringen“

Hier ein sehr interessanter Artikel:

Studie untersucht Ursachen von Übergewicht innerhalb der Familie Übergewichtige Mädchen haben häufig auch übergewichtige Mütter. Und bei übergewichtigen Jungen leiden auch meist die Väter an Fettleibigkeit.

Dagegen scheint laut einer neuen Studie das Gewicht des anders-geschlechtlichen Elternteils keine Auswirkungen auf Jungen und Mädchen zu haben.

Das liegt in den Genen – diese Aussage, die das eigene Übergewicht rechtfertigen soll, wird durch eine neue Studie in Frage gestellt.

Denn englische Forscher sehen einen großen Zusammenhang zwischen übergewichtigen Mädchen und deren übergewichtigen Müttern.

Dasselbe gilt für Jungen mit Übergewicht und deren übergewichtige Väter. Das Gewicht scheint sich von Mutter auf Tochter, und von Vater auf Sohn zu übertragen.

Einer weitere Studie hat gezeigt:

Eine Studie der Medizinischen Fakultät im englischen Plymouth hat gezeigt, dass bei einem Mädchen das Risiko für Übergewicht 10 Mal höher ist, wenn es eine übergewichtige Mutter hat.

Dasselbe gilt für adipöse Söhne von übergewichtigen Vätern, hier war das Risiko sechs Mal höher. Dagegen scheint das Gewicht des andersgeschlechtlichen Elternteils keine Auswirkungen auf Mädchen und Jungen zu haben.

An der Studie hatten insgesamt 226 Familien teilgenommen. Über einen Zeitpunkt  von drei Jahren werteten die Wissenschaftler Gewicht und Körpergröße bei Eltern und deren Kindern aus. 41 Prozent der 8jährigen Töchter von übergewichtigen Müttern waren selber übergewichtig.

Im Vergleich dazu waren in der Gruppe der normalgewichtigen Mütter nur 4 Prozent der Mädchen fettleibig.

In der Gruppe mit übergewichtigen Vätern waren 18 Prozent der Jungen übergewichtig. In der Gruppe mit normalgewichtigen Vätern hingegen waren nur 3 Prozent der Jungen adipös. Eine genetische Ursache für dieses Ergebnis schließen die Autoren aus.

Vielmehr gehen die Wissenschaftler um Studienleiter Terry Wilken davon aus, dass Mädchen und Jungen Ihre Mütter und Väter nachahmen, was Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten angeht.

Daher sollten laut Studie Eltern ihr eigenes Gewicht im Interesse der Kinder im Auge behalten.

Quelle: International Journal for Obesity

Du bist letztendlich Verantwortlich

Es geht mir nicht um irgendeine Schuldzuweisung. Wichtig ist, dass Du verstehst, dass wir unser Essverhalten zum größten Teil übernommen haben.

Dieses Verhalten ist letztendlich nichts anderes als eine Gewohnheit, die tief in uns drin steckt. Wie jede Gewohnheit, die man übernommen hat, sind wir auch in der Lage, diese abzulegen um eine neue Gewohnheit anzueignen.

Der erste wichtige Schritt dabei ist, dass Dir Deine (schlechte) Gewohnheit bewusst sind. Der nächste Schritt wäre, Deine Glaubenssätze, in Bezug auf Dein Essverhalten, zu identifizieren und diese anschließend Umzuprogrammieren.

Wie das geht? Mein Tipp: „Silent Subliminals“.

Hier ein knallhartes Beweisvideo das wir imitieren:


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