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Glutamat und abnehmen / der Nerventod aus der Suppentüte

Glutamat und abnehmen ….eine schlechte Lösung

Glutamat ist eine chemische Substanz und dient als Geschmacksverstärker. Dieser Zusatz findest Du in zahlreichen Fertignahrungsmitteln.

Glutamat ist eine chemische Substanz, die unabhängig vom Aroma eines Fertignahrungsmittels, ein künstliches Hungergefühl im Gehirn stimulieren  soll.

Der Grund für Glutamat in diversen Fertignahrungsmitteln ist simpel: „Um den Absatz geschmacklich  ungenießbarer künstlicher Produkte zu ermöglichen. „

Was bewirkt Glutamat im Körper?

Glutamat ist eine suchterzeugende Aminosäurenverbindung die über  die Schleimhäute direkt ins Blut übergeht und somit ins Gehirn gelangt.

Dort wirkt diese Substanz auf das Stammhirn, welches für unsere Gefühlswahrnehmung und somit auch für den Hunger verantwortlich ist. Glutamat erzeugt einen künstlich hervorgerufenen Hunger und täuscht so das Hungersättigungsgefühl.

Diesem Nervengift wird auch nachgesagt, für Übergewicht in den Industrieländern mitverantwortlich zu sein.

Es gibt erste Hinweise darauf, dass ein Zusammenhang zwischen dem Glutamatverbrauch und Übergewicht bestehen könnte. Sprich: Glutamat und abnehmen geht gar nicht.

Für Aufsehen sorgte eine Studie aus dem Jahr 2008 mit ca.750 Probanden.

Wissenschaftler der Universität North Carolina / USA fanden heraus, dass Personen, die viel Glutamat verwendeten, mehr Gewicht auf die Waage brachten als jene, die sparsam mit Glutamat umgingen.

Wichtig zu wissen ist, dass der Geschmacksverstärker den Appetit anregt und somit  zu Übergewicht beitragen kann.

Nebenwirkungen und Glutamat:

Glutamat verursacht: Schweißausbrüche, Magenschmerzen, Bluthochdruck,  Atemnot bis hin zu Herzklopfen und vieles mehr…

Gerade bei sensiblen Menschen kann es zu Migräneanfällen kommen. Des Weiteren kann die Wahrnehmung deutlich gestört werden und das Konzentrationsvermögen kann rapide abnehmen.

Gerade in Tierversuchen führte Glutamat zu schweren Gehirnschäden.

Interessant ist, dass gerade Behörden in Bezug auf Glutamat Entwarnung geben aufgrund der wissenschaftlichen Datenlage, verschiedener nationaler sowie internationaler Expertengremien wie die FAO und der wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU.

Ein schädlicher Einfluss von Glutamat auf den Menschen sei nicht nachzuweisen und der Einsatz sei daher unbedenklich.

Ist das wirklich so?

Hier sollte der gesunde Menschenverstand zum Zuge kommen. Der Körper besitzt  zahlreiche Schutzmechanismen wenn er merkt, dass ihm irgendetwas nicht gut tut.

Wenn Menschen auf Glutamat mit oben genannten Symptomen reagieren, dann ist der Aussage der Behörde mit Skepsis zu begegnen. Man sollte nicht vergessen, dass in der Nahrungsmittelindustrie vom Einsatz solcher“Geschmacksverstärkern“ Milliardenbeträge abhängen.

Je billiger produziert werden kann, umso höher der Gewinn. (Siehe auch Blogartikel: Süßstoff und abnehmen…)

In wie weit neutral diverse Behauptungen auf die Unbedenklichkeit von Glutamat sind, darauf möchte ich hier nicht näher eingehen.

Fakt ist…

dass einzelne Personen sensibel auf Glutamat reagieren….und würde man den Eigengeschmack von fertiger Tomatencremsuppe wahrnehmen können so würde deren, nach künstlicher Chemiepampe schmeckendes Gebräu, vermutlich von der Mehrheit der Menschen als ungenießbar empfunden werden.

Also, immer vor dem Kauf die Zutatenliste studieren…

 

Fotoquelle: www.pixabay.com


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